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17.11.2018 - 18.11.2018

Finanzielle Unterstützung der Ausbildung durch das neue BAföG

aufstieg durch bildung

Weiterbildung ist heute Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Viele möchten daher einen höheren Schulabschluss erreichen, studieren gehen oder eine schulische Ausbildung absolvieren. Oftmals ergeben sich hieraus jedoch finanzielle Schwierigkeiten, da neben der eigentlichen Ausbildung nur begrenzt Zeit bleibt, sich durch Nebenjobs ein Auskommen zu sichern. Das Bundesausbildungsförderunsgesetz (BAföG) greift daher seit mittlerweile mehr als vier Jahrzehnten jungen Menschen unter die Arme und ermöglicht ihnen die Aufnahme einer den eigenen Interessen und Eignung entsprechenden Ausbildung.

Nachfolgend möchten wir euch die wichtigsten Punkte des Gesetzes kurz zusammenfassen.

 

Wer hat Anspruch?

Das BaföG hat eine klar jugendpolitische Zielrichtung. Daher werden Fördermittel nur denen gewährt, die zu Beginn der Ausbildung das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Bei Masterstudiengängen liegt diese Grenze bei 35 Jahren. Ausnahmen gelten jedoch für Auszubildende des zweiten Bildungsweges oder auch für Auszubildende mit Kindern unter 10 Jahren. Neben Deutschen können auch Ausländer/innen Bafög beziehen, jedoch ist ihr Anspruch von ihrem aktuellen Status abhängig (Niederlassungserlaubnis, Staatsangehörigkeit in einem EU-Staat, etc.).

 

Welche Ausbildung ist förderungsfähig?

Alle Ausbildungen an allgemein- und berufsbildenden Schulen, Kollegs, Akademien und Hochschulen, einschließlich dort geforderter Praktika. Auch Lehrgänge und Praktika im Ausland können so gefördert werden, ebenso Lehrgänge im Fernstudium. Ausgenommen sind betriebliche Ausbildungen, hier ist jedoch die Beantragung einer Berufsausbildungsbeihilfe möglich, sollte die Vergütung des Ausbildungsbetriebes nicht für die Deckung der Lebenskosten ausreichen.

In der Regel wird Bafög nur für die Erstausbildung gewährt. Unter besonderen Voraussetzungen kann eine zweite Ausbildung gefördert werden, wenn für den Wechsel oder Abbruch ein guter Grund glaubhaft gemacht werden kann.

 

Höhe der Förderung

Die Höhe der Förderung richtet sich nach pauschalen Bedarfssätzen, die sich nach Art der Ausbildung und den Lebensumständen des Antragsstellers richten. Faktoren wären z.B. eine eigene Wohnung, eigene Kinder, usw. Das Einkommen der Eltern oder Ehepartnern wird ebenfalls berücksichtigt, hier gibt es jedoch Freibeträge bis zu denen eine Anrechnung durchgeführt wird. Weigern sich die Eltern, die Ausbildung ihres Kindes zu unterstützen, kann BAföG als Vorauszahlung geleistet und von den Eltern zurückgefordert werden.

 

Dauer der Förderung

BAföG deckt die gesamte Zeit der Ausbildung ab und umfasst auch beispielsweise vorlesungsfreie Zeiten, Ferien, etc. Bei Studiengängen wird jedoch die Regelstudienzeit als Limit gesetzt. Darüber hinaus kann die Zahlung nur verlängert werden, wenn triftige Gründe zu einer Verlängerung der Ausbildung geführt haben (Schwangerschaft, Krankheit, o.ä.)

 

Rückzahlung

Schüler erhalten ihre Förderung als Vollzuschuss und müssen nichts zurückzahlen. Bei Studenten wird die Hälfte der Förderung als Zuschuss, die andere Hälfte als zinsloses Darlehen ausgezahlt, das im Anschluss an die Ausbildung auch in niedrigen Raten zurückgezahlt werden kann. Die Mindestrate beträgt 105€ monatlich, die Zahlung beginnt 5 Jahre nach Abschluss der Ausbildung. Hier gibt es zudem eine Deckelung, niemand muss mehr als 10.000€ Staatsdarlehen zurückzahlen.

 

Antragsstellung

In der Regel ist zuständig für

  • Studenten: das Studentenwerk der jeweiligen Hochschule
  • Azubis an Abendgymnasien, Fachschulen und Akademien: das Amt für Ausbildungsförderung, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet
  • Schüler: das Amt für Ausbildungsförderung der Stadt-/Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern

 

Weitere Infos, Telefonnummern und Adressen findet Ihr auf der Seite www.bafög.de