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Apr
14

14.04.2018 - 15.04.2018

Podiumsdiskussion zur Landtagswahl in Schwabenheim

Politiker standen Rede und Antwort

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Am 24. Februar standen Christine Schneider (CDU), Thorsten Wehner (SPD), Marco Weber (FDP) und Pia Schellhammer (Bündnis 90/Die Grünen) den Landjugendlichen im Rahmen einer Podiumsdiskussion Rede und Antwort. Die Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände Rheinland-Pfalz hatte hierzu auf den Margarethenhof in Schwabenheim bei Mainz eingeladen.

Unter der souveränen Moderation von Martin Fischborn, dem Vorsitzenden der Landjugend RheinhessenPfalz, und Katharina Blang, der Vorsitzenden der Landjugend Rheinland-Nassau, wurde lebhaft und teilweise sehr kontrovers über Lebens- und Bleibeperspektiven junger Menschen auf dem Land diskutiert.

Im Vorfeld der Podiumsdiskussion hatte die AG der Landjugendverbände so genannte Wahlprüfsteine an die zur Landtagswahl angetretenen Parteien verschickt. Diese hatten CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und ÖDP beantwortet. Die Antworten sind weiter unten verlinkt und im Detail einzusehen. Hier kann sich jeder ein Bild von den Antworten der einzelnen Parteien machen.

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Ein für die Landjugendlichen bedeutendes Thema war die weitere Entwicklung an den Dienstleistungszentren Ländlicher Raum (DLR), die in den vergangenen Jahren personell stark ausgeblutet sind. Den Landjugendlichen ist der Erhalt der Einheit von Beratung, Forschung und Lehre außerordentlich wichtig. Diese darf nicht durch immer weitere zusätzliche Aufgaben und Kontrollen blockiert werden. Im Fokus der Landjugendlichen steht insbesondere eine qualitativ hochwertige, moderne, aber auch nachhaltige Aus- und Fortbildung in den Grünen Berufen.

Auch der Themenkreis Mindestlohn, Saisonarbeitskräfte und die damit verbundenen Rahmenbedingungen wurden intensiv diskutiert. Die ärgerlich hohen Fleischbeschaugebühren, die Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik einschließlich des Greening und einer teilweise schon diskutierten Verlagerung der Mittel von der Ersten in die Zweite Säule wurden genauso diskutiert wie die Lebens- und Bleibeperspektiven der jungen Menschen in Rheinland-Pfalz. Hier waren der immer noch unzureichende Breitbandausbau, die vielfach fehlende Instandhaltung und Pflege sowie der Ausbau der Infrastruktur, die Ausstattung der Schulen und die allgemeinärztliche Versorgung im ländlichen Raum Themen, die die Landjugendlichen brennend interessierten. Aber auch die weggefallene Junglandwirteförderung, der äußerst fehleranfällige und komplizierte elektronische Flächenantrag und die Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit wurden thematisiert.

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Leider konnten viele Themen gar nicht angesprochen werden, aber einen Überblick konnten sich die Landjugendlichen schon verschaffen. Abschließend dankte Lisa Gabel von der Landjugend RheinhessenPfalz den Podiumsteilnehmern für die lebhafte und disziplinierte Diskussion und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Politiker auch hinter ihren Aussagen stünden, wenn sie gewählt seien. Den Landjugendlichen liege die Zukunft von Landwirtschaft und Weinbau ebenso sehr wie ihre persönliche Zukunft am Herzen. „Wir sind froh und dankbar, wählen zu können“, so Lisa Gabel abschließend.

Alle Teilnehmer an der Podiumsdiskussion konnten sich an diesem Abend ein gutes Bild von den unterschiedlichen Vorstellungen der einzelnen Parteien machen und wissen jetzt sicher, wo sie am 13. März ihre Kreuzchen setzen. Dem werten Leser möchten wir hierbei natürlich ebenso Hilfestellung bieten und haben hier nochmal die Antworten der Parteien auf unsere Wahlprüfsteine verlinkt. 

 

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