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Christoph Daun wird CEJA-Vize

GAP nach 2020 nachwuchsfreundlich gestalten

Einer der neuen Vizepräsidenten des Europäischen Rates der Junglandwirte heißt Christoph Daun. Der 28-Jährige ist Junglandwirt und im Vorstand des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. Sein erklärtes Ziel: Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU nach 2020 nachwuchsfreundlich gestalten, um die Überalterung der Landwirtschaft zu stoppen.

CEJA (Conseil Européen de Jeunes Agricultures) vertritt die Interessen der Junglandwirte auf europäischer Ebene. Dem Rat der Junglandwirte gehören gegenwärtig Landjugendverbände aus 24 EU-Ländern an. Bei der Generalversammlung am 6. Juli 2017 wurde der CEJA-Vorstand neu gewählt. Bei der Wahl zum Präsidenten setzte sich der 25-jährige Belgier Jannes Maes, bisher Vizepräsident der Vereinigung, durch.

Für das Amt der vier Vizepräsidenten gab es fünf Kandidaten. Neben Christoph Daun wurden auch Tomáš Ignác Fénix, ökologisch ausgerichteter Obstbauer aus Tschechien, Iris Bouwers, Acker- und Schweinebäuerin aus den Niederlanden, und Seán Finan, Rindviehhalter aus Irland, als Vizepräsidenten gewählt. Damit sind im CEJA große und kleine, exportorientierte und für den Binnenmarkt produzierende Mitgliedsstaaten vertreten.

„Wir werden die Interessen der Junglandwirte in der EU bündeln und vertreten. Für mich heißt das, nicht nachzulassen und mich weiter für die Rechte der Junglandwirte in Europa stark zu machen, bis jeder europäische Junglandwirt die gleichen Chancen hat“, so der stellv. BDL-Bundesvorsitzende aus der Eifel nach seiner Wahl zum CEJA-Vize.

„Es ist nicht die Grenznähe unseres Hofes, die mich zum überzeugten Europäer gemacht hat, auch wenn sie meiner CEJA-Arbeit schon in der Vergangenheit gut getan hat. Vielmehr bin ich als Europäer und Landwirt aufgewachsen und weiß, dass wir nur eine Chance auf dem globalen Markt haben, wenn die Europäische Union zusammensteht“, sagt Christoph Daun. Als größte Herausforderung stehe für CEJA die Ausgestaltung der GAP für die Zeit nach 2020 an, die im Sinne der nächsten Generation erfolgen müsse. „Wir, und damit meine ich den CEJA-Vorstand, müssen alles tun, um die Anliegen der Junglandwirte dort fest zu verankern“, so der Junglandwirt.

„Angesichts der zunehmend nationalpolitischen Bestrebungen ist es wichtig, dass wir trotz all unserer Unterschiede zusammenstehen. Es ist unsere Aufgabe, Beteiligungsmöglichkeiten auszuweiten und CEJA als Gemeinschaft zu verstehen. Denn nur als Gemeinschaft sind wir stark“, betont der junge Mann aus Hörscheid (Rheinland-Pfalz), der mit Vater und Bruder einen Milchviehbetrieb in der Vulkaneifel bewirtschaftet.

(BDL)

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